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 Reach: Weitere Registrierungen
werden ab 1. Juni 2018 Pflicht
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 Registrierungssoftware IUCLID
lässt sich kostenlos unter
www.iuclid.eu herunterladen.
     
   
   
 Das neue europäische Chemikalienrecht Reach nimmt Fahrt auf. Am 1. Juni 2008 wurden die Anforderungen für die Registrierung von Stoffen gültig.

Wenn Stoffe die Jahrestonnagen überschreiten, mussten Hersteller und Einführer sie bis zum 1. Dezember 2008 registrieren, damit diese Stoffe weiter importiert oder hergestellt werden dürfen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) veranstaltete deshalb im Februar 2008 das Seminar "Erste Schritte bei der IUCLID Anwendung unter Reach".
   
    
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 Bei der Veranstaltung ging es darum, den Teilnehmern die grundlegenden Schritte der Vorregistrierungsphase zu erläutern. Dazu stellt die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) die zu verwendenden Formate zur Verfügung.

Die Vorregistrierung ist sowohl über ein Online-Webformular als auch mit der Software IUCLID 5 möglich, mit der später auch die Registrierung durchgeführt werden muss. IUCLID 5 lässt sich kostenlos unter www.iuclid.eu herunterladen.

Die Reach-Verordnung (EG) 1907/2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von chemischen Stoffen trat am 1. Juni 2007 europaweit in Kraft. U. a. sieht die Verordnung vor, dass alle Chemikalien, die in einer Menge von mindestens einer Tonne pro Jahr in der europäischen Gemeinschaft hergestellt oder in die Gemeinschaft importiert werden, registriert werden müssen.

Eine Übergangsphase gibt es vor allem für solche Stoffe, die im Altstoffregister EINECS gelistet sind. Diese Stoffe werden nun als Phase-in-Stoffe bezeichnet. Die zuständigen europäischen und nationalen Behörden gehen davon aus, dass von den hier gelisteten 100.000 chemischen Stoffen etwa 30.000 mit einer jährlichen Produktions- oder Importmenge von einer Tonne und mehr zurzeit bereits auf dem europäischen Markt sind.

Da es schwer war, alle diese Stoffe mit dem operationalen Beginn der REACH-Verordnung am 1. Juni 2008 zu registrieren, die Stoffe aber ohne Unterbrechung weiterhin hergestellt und importiert werden sollen, wird das besondere Verfahren der Vorregistrierung angewendet.
     
   
   
 Hinsichtlich des Zeitpunktes seit/bis wann ein Phase-in-Stoff zu registrieren ist, hängt von der Produktions- bzw. Importmenge des einzelnen Herstellers ab. Bei erfolgter Vorregistrierung gelten folgende Registrierungstermine:

 Stoffe über 1.000 t/Jahr,
   umweltgefährdende Stoffe über 100 t/Jahr
   und besonders gefährliche Stoffe ab 1 t/Jahr
   seit 1. Dezember 2010
 Stoffe über 100 t/Jahr seit 1. Juni 2013

 Stoffe über 1 t/Jahr bis zum 1. Juni 2018.

Die nationale Auskunftsstelle bei der BAuA weist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hin, dass alle Phase-in-Stoffe, wenn sie in Mengen von mehr als 1 t/Jahr weiterhin ohne Unterbrechung importiert oder hergestellt werden sollen, seit 1. Dezember 2008 vorregistriert sein müssen.

Die ECHA in Helsinki, die die Vorregistrierung wie auch die spätere Registrierung durchführt, erwartete bis zu 150.000 Dossiers.

Anfragen zu Reach beantwortet die Nationale Auskunftsstelle, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund:

reach-info@baua.bund.de
www.reach-helpdesk.de
     
   
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