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 Gesundheit & Energiewende
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 Editorial Juli 2018

Effizient heizen, kühlen, lüften - in möglichst gut und wärmebrückenfrei gedämmten Gebäuden - macht die Energiewende zum umfassenden Bauthema.

Die mittelfristige Knappheit von Erdöl und Erdgas, deren Risiken, Naturschutzgefahren und der Klimawandel fokussieren die Energiewende zum globalem Umweltthema.

Beim Arbeits- und Gesundheitsschutz wird die Energiewende aber selten thematisiert, obwohl weltweit ungezählte Menschenleben und die Gesundheit von Milliarden auch betroffen sind.

Gerade in dicht besiedelten Gebieten sind die Belastungen durch Luftverschmutzung am höchsten, dort wo die Masse der Betroffenen lebt und arbeitet.

Binnen weniger Jahrzehnte sind wir in der Lage unsere ganzen Gebäude nahezu emmissionsfrei energetisch zu betreiben - und wo noch gefeuert wird, stehen Biomasse und regenerativ gewonnenes Gas und Biokraftstoffe zur Verfügung.

Gleiches gilt für Industrie und Gewerbe, wenn alle Effizienz-Potentiale gehoben und systematisch auf Sonne, Wind und biobasierte Ressourcen gesetzt wird. Schon heute ist klar, dass die Energiewende primär elektrisch dominiert wird, mit wesentlichen Kostenvorteilen - die weiter zunehmen werden.

Oder nehmen wir den Lärm: Städte und Landstraßen nicht mehr voll laut brummender und knatternder Motoren - nur noch das sanfte surren vom Rollgeräusch fast lautloser E-Fahrzeuge. Selbst an viel befahrenen Kreuzungen wird man wieder die Fenster öffnen können.

Von weniger Atemwegsproblemen bis zum vermiedenen Lärmstress haben wir die reale Aussicht auf eine gesündere Berufs- und Lebensumwelt.

Dabei geht es im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten nicht mehr um einen Traum - es geht und die mutige Umsetzung dessen, was bereits möglich ist bzw. in wenigen Jahren serienreif anwendbar wird.

Rolf Albrecht
   
  
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