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 NordLink Konverter-Station:
WHG-Boden im Umspannwerk
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 NordLink ist das Energiewende-Projekt, das den ersten direkten Austausch von regenerativ erzeugtem Strom zwischen Norwegen und Deutschland ermöglicht. Die aktuell entstehende Konverter-Station in Wilster (Schles­wig-Holstein) wandelt Gleichstrom in Wechselstrom um – und umgekehrt.

Ihr gegenüber wird das neue Umspann­werk Wilster/West des Netzbetreibers TenneT gebaut. Bei diesem Bauwerk war der Boden gemäß Wasserhaushalts­gesetz (WHG) abzudichten. Hierfür wurde das StoCretec WHG System 7 eingesetzt – eine wirtschaftliche Lösung, die die strengen WHG-Auflagen zuverlässig erfüllt.


Zusätzliche Sicherheit liefert die Fremdüberwachung des Bodensystems, die die stets normgerechte Qualität sicherstellt.

2022 sollen die letzten Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz gehen und überwiegend regenerative Energiequellen die Stromversorgung übernehmen. Um die Energiewende reali­sieren zu können, wird ein Netzausbau durchgeführt. In diesem Zusammenhang ist das Projekt NordLink, an denen die Firma TenneT TSO über die Firma DC Nordseekabel als Konsortialpartner beteiligt ist, ein wichtiger Baustein.

NordLink soll zukünftig dem Austausch des Stroms aus norwe­gischer Wasserkraft und deutscher Windkraft dienen. Gegen­über der NordLink-Konverterbaustelle entsteht der Ersatz­neubau des Umspannwerks Wilster/West von TenneT, über das NordLink und später auch SuedLink mit dem deutschen Übertragungsnetz verknüpft werden.

Um den Strom möglichst verlustarm über große Distanzen hinweg zu transportieren, werden diese Verbindungen als Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungen (HGÜ) realisiert.

Chemisch hoch beständig und rissüberbrückend

Die Bodenflächen der Konverteranlage müssen als Dicht­flächen nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) gegen dort anfallende Medien ausgeführt sein. Zum Einsatz kam daher das Beschichtungssystem StoCretec WHG System 7.

Das aus der EP Grundierung StoPox WHG Grund 100 und der Deckschicht StoPox WHG Deck 105 bestehende System ist chemisch hoch beständig. Es überbrückt, abhängig vom Materialverbrauch, Risse im Untergrund bis zu 0,3 mm und bildet eine glatte, für Chemikalien undurchlässige Oberfläche. Es ist für die Befahrung mit zum Beispiel Polyamid- und Vulkollan-Bereifung geprüft und eignet sich für innen und außen.

Das StoCretec WHG System 7 ist nach den aktuellen Zulassungsgrundsätzen des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) geprüft und zugelassen für den Gewässerschutz gemäß § 62 WHG. Zudem zeichnet es sich ebenso durch seine hohe Wirtschaftlichkeit wie auch seine einfache und schnelle Verarbeitung aus.

Exkurs: Wasserhaushaltsgesetz

Als Rahmengesetz für den Gewässerschutz verpflichtet das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) im § 62 jeden, die Verun­reinigung von Gewässern zu verhindern. Dementsprechend müssen Anlagen zum Lagern, Abfüllen, Herstellen, Behandeln und Verwenden wassergefährdender Stoffe „so beschaffen sein und so errichtet, unterhalten, betrieben und stillgelegt werden, dass eine nachteilige Veränderung der Eigenschaften von Gewässern nicht zu besorgen ist“ (Besorgnisgrundsatz).

Objekt:
•  NordLink Konverter-Station, Wilster
•  Bauherren: TenneT TSO GmbH, Bayreuth
   und DC Nordseekabel GmbH & Co. KG, Bayreuth
•  Verarbeiter: Bögershausen Bau GmbH, Hamburg
•  Ausführung: 2016 – 2020

Produkte:
Dichtfläche nach § 62 WHG (ca. 7.500 m²):
•  Grundierung/Egalisierung: StoPox WHG Grund 100
•  Beschichtung: StoPox WHG Deck 105 (1,5 kg/m²)
Weitere Bodenflächen (8.000 m²):
•  Grundierungen: StoPox GH 205
   StoPox WG 100 getönt
•  Beschichtungen: StoPox WL 150 und WL 200
   
   
 
 
 
 
 
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Konverteranlage in Wilster: Der Boden erfüllt die strengen Auflagen zum Gewässerschutz mit dem Boden-System WHG 7. (Bild: StoCretec)
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