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 Absichtlich Nicht-Geimpfte tragen seit Ende August 2021
leider große Mitschuld
an den Pandemiefolgen
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 Kommentar

2020 konnten wir uns nur durch Restriktionen und die Einhaltung risikominimierender Verhaltensregeln gegen die Corona-Pandemie wehren.

Von Januar bis Juli 2021 konnten mangels genügender Impfstoffdosen und von uns eingehend dokumentierten sinnlosen Impfstoffeinlagerungen noch nicht alle Impfwilligen versorgt werden.

Aber seit Juli 2021 ist diese Situation absurd früh zu wöchentlich millionenfach ungenutzten Impfterminen gekippt.

Damit wechselte in radikaler Klarheit die Verantwortung für künftige Infektionen weitgehend auf Ungeimpfte, die mutwillig nicht nur sich selbst sondern auch alle Mitmenschen ihrer Nähe gefährden - und dem Virus Tür und Tor für weitere Mutationen öffnen, die dann potentiell die Pandemie zur Dauerrealität machen.
     
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 Die potentiellen Opfer vermeidbarer Infektionen sind

> alle Kinder unter 5 Jahren, für die noch keine
   Impfstoffe zugelassen sind,
> alle Mitmenschen, die die Impfstoffe aus diversen
   medizinischen Gründen nicht vertragen oder bei
   denen der Körper keine Impfwirkung entfalten kann
> und leider auch alle Geimpften, weil bei z. B. 90 %
   Impfwirksamkeit eben 10 % Restrisiko bleibt, wenn
   auch mit weniger schweren Erkrankungen.

Solange nicht genug Impfstoff verfügbar war, galt die Gleichbehandlung von Getesteten mit Geimpften und Genesenen als faire Vermeidung von Ungleichheit. Das ist aber längst hinfällig:

Nichtgeimpfte haben bei den benannten 90 % Wirksamkeit eben ein 10-fach höheres Risiko, sich das Virus von Dritten "einzufangen" und dann bis zur Infektionserkennung als Verbreiter Folgeinfektionen zu verursachen. Da seit Mitte Juli nahezu überall in Deutschland ohne Termin eine Impfung zu haben ist, gibt es seit Ende August keine Ausrede mehr, seither nicht voll geimpft zu sein, dieses Risiko unsolidarisch seinen Mitmenschen zuzumuten.

Öffentliche Coronatests waren auch nur deshalb kostenfrei, weil Impfwillige warten mussten. Schon die Logik der Selbstverantwortung begründet nun die private Zahlungspflicht, die ab Dezember auch nur unter dem Druck der 4. Infektionswelle ausgesetzt ist.

Eine weitere Kostenhürde für Ungeimpfte ist seit November das Risiko bei angeordneter Quarantäne keine Lohnfortzahlung zu bekommen, da es nicht Aufgabe der Sozialgemeinschaft ist, vermeidbare Kosten zu übernehmen.

Eine Minderzeit finaler Impfgegner wird übrig bleiben, auf eigenes Risiko und in jeder Corona-Welle mit Restriktionen, die für Geimpfte und Genesene nicht gelten.

Lebensrelevante Bereiche, vom Einkaufen bis zu notwendigen Dienstleistungen, waren natürlich zugänglich, wenn auch mit Abstands- und Maskenpflicht. Aktivitäten Richtung Freizeit und Vergnügen, bei öffentlichen wie privaten Veranstaltern, bleiben aber Impfverweigerern in den Corona-Wennen nicht überall frei zugänglich sein - gut begründet, für den Schutz der übrigen Gäste/Besucher/Teilnehmer.

Impfgegner mögen das als unfair betrachten und dagegen demonstrieren. Sie werden aber lernen müssen, dass die Gefahrenabwehr zum Schutz Dritter - mit voller Berechtigung - quer durch alle Lebensbereiche mit zwingenden Regeln durchgesetzt wird.

Durch die massive 4. und nun 5. Corona-Welle haben wir - vermeidbar - wieder tausende von Todesfällen und künftigen Long-Covid-Patienten. Und der auslaufende Teil-Lockdown kostete wieder Milliarden. Welche(r) absichtlich Ungeimpfte hätte jetzt gern seine anteilige Rechnung?

Rolf Albrecht
     
   
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