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 Nachhaltige Workwear:
Neues kommt zur A+A
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 Im Herbst 2019 entwickelte Fristads etwas, was es in der Textilbranche zuvor nicht gab: Die weltweit erste umweltdeklarierte Bekleidungskollektion Fristads Green, die mit dem Red Dot Award ausgezeichnet wurde. Das Besondere daran: Alle Kleidungsstücke werden vom Design über die Auswahl der Materialien bis zur Lieferung des fertigen Produktes unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit hergestellt.

Dieser Weg wird mit der Präsentation weiterer Neuheiten auf der A+A 2021 fortgesetzt.


Zu behaupten, dass ein Produkt nachhaltig ist, ist einfach, es mit handfesten Fakten zu untermauern, ist dagegen schwierig. Daher ist Fristads einen Schritt weiter gegangen und hat die Umweltauswirkungen aller Green-Produkte aus der Perspektive des Lebenszyklus analysiert.

So entstand die Umweltproduktdeklaration (EPD), die den gesamten Wasser- und Stromverbrauch, den Abfall, den Kraftstoffverbrauch und das Erderwärmungspotenzial offenlegt, die durch die Produktion eines jeden Kleidungsstücks verursacht werden. Die Parameter werden überwacht und unabhängig verifiziert. Bisher ist Fristads der einzige Bekleidungshersteller weltweit, der EPDs für das gesamte Kleidungsstück verwendet.

Die Entwicklung einer nachhaltigen Bekleidungskollektion beginnt im Designraum. Bei der Green-Kollektion werden alle Nähte und Details sorgfältig entworfen, um Energie zu sparen und Abfall während der Produktion zu minimieren. Anschließend werden sie mit Materialien kombiniert, die eine geringere Umweltbelastung aufweisen als ihre herkömmlichen Gegenstücke.

Die Green-Kleidungsstücke bestehen aus Bio-Baumwolle, recyceltem Polyester und Tencel Lyocell. Eine Holzfaser, die aus rückverfolgbaren Quellen stammt.

Der Polyester ist nach dem Global Recycled Standard zertifiziert und zu 100 % aus recycelten PET-Flaschen. Durch die Verwendung von mechanisch recyceltem Polyester wird der Energieverbrauch im Vergleich zu neuem Polyester um 45 % gesenkt, und die Lyocell verbraucht während der Produktion 95 % weniger Wasser als Baumwolle.

Die Baumwolle in einigen Green-Kleidungsstücken ist ungefärbt, um Wasser zu sparen. Der Polyester wird mit einem Farbsystem namens e.dye gefärbt. Bei diesem innovativen Verfahren wird der Farbstoff dem Rohmaterial zugesetzt, bevor er zu Garn wird, wodurch der Wasserverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Färbetechniken um 75 % gesenkt wird.

Die erste umweltdeklarierte Green-Kollektion hat neue Wege in einer Branche beschritten, die dringend Veränderungen benötigt. Die Kollektion wurde für mehrere Designpreise nominiert und 2019 mit dem renommierten Red Dot Award für das beste Designkonzept ausgezeichnet. Die Resonanz der Kunden war laut Hersteller überwältigend positiv und Fristads konnte dabei viel lernen.

Bei der Entwicklung der EPD musste man sich selber herausfordern, um einen nachhaltigeren Designprozess, nachhaltigere Rohstoffe und eine nachhaltigere Produktion zu finden und die Umweltauswirkungen eines jeden Schritts der Lieferkette zu analysieren. Die Erkenntnisse, die aus dem Projekt gewonnen wurden, helfen bereits dabei, die Art und Weise wie dort Kleidung hergestellt wird zu verbessern und den eigenen ökologischen Fußabdruck zu verringern.

Fristads erklärtes Ziel ist es, jedes Kleidungsstück so herzustellen, dass die Auswirkungen auf die Umwelt minimiert werden. Schlussendlich soll der Kreislauf der Produktion vollständig geschlossen werden, indem man sich um die Kleidungsstücke kümmert, nachdem sie das Ende ihres Produktlebens erreicht haben. Noch hat Fristads dieses Ziel nicht erreicht, arbeitet aber bereits daran.

EPD-Leitfaden

Eine Umweltproduktdeklaration ist eine Lebenszyklusbewertung, die für jedes Kleidungsstück durchgeführt werden kann. Es handelt sich dabei nicht um eine Zertifizierung, sondern um eine Möglichkeit, die Umweltauswirkungen eines Kleidungsstücks vom Rohmaterial bis zum fertigen Kleidungsstück in vier Hauptbereichen zu messen: Material, Design, Produktion und Lieferung. Bei jedem Schritt hilft die EPD, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Berufsbekleidung mit einer EPD kann auch Unternehmen helfen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die EPD macht es einfach, die CO2-Äquivalent-Einsparungen von nachhaltigen Kleidungsstücken mit konventionell hergestellten zu vergleichen.

Messeneuheiten auf der A+A

Fristads hat einen Standard für die Branche gesetzt, wenn es um umweltdeklarierte Kleidung geht. Um diesen Weg fortzusetzen, präsentiert der Hersteller auf der A+A 2021 in Düsseldorf spannende, nachhaltige Neuheiten im Bereich Warnschutz.
   
  
 
 
 
 
 
 
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Green Workwear Jacke mit Umweltproduktdeklaration (EPD). Service- und Industriejacke aus recyceltem Polyester und Tencel. Weich, leicht und schnell trocknend. (Bild: Kansas)
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Information
Fristads Green ist
die weltweit erste
umweltdeklarierte Bekleidungskollektion.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
A+A
Halle 9
Stand A44
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