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 Ofen und Schornstein
mit Luftzufuhr als Einheit
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 Von Urzeiten an beschäftigte sich der Mensch damit, Feuer in die eigene Behausung zu holen. Die Kunst bestand stets darin, die Flammen beherrschbar zu machen. Während frühzeitliche Feuerstellen eher an Lagerfeuer erinnern, entwickelten sie sich mit den steigenden Komfortansprüchen der Bewohner zu fest installierten Feuerstätten.

Über technisch ausgefeilte Schornsteinsysteme gelangen heute die Rauchgase sicher nach außen. Sichtscheiben aus Glaskeramik erlauben den ungetrübten Blick auf das lodernde Feuer. Runde, gewinkelte sowie drei- bis vierseitige Scheiben ermöglichen die Sicht von mehreren Seiten auf die Feuerstelle – perfekt für offen gestaltete Wohnräume, die oft die Küche und den Essbereich mit einbeziehen.

Wo ein Feuer brennt, möchte man verweilen und sich entspannen. Auf fast magische Art und Weise ziehen uns die flackernden Flammen in den Bann. Wie in alten Zeiten versammeln sich um eine Feuerstelle im Haus auch heute Familien, gute Freunde, alte und junge Menschen.

Sie sorgt dabei für Gemütlichkeit, Wohlbefinden und Harmonie. Die Faszination für das lodernde Flammenspiel ist ungebrochen. Und dennoch werden viele moderne Häuser heutzutage ohne Schornstein geplant, da ein Heizungssystem vorgesehen ist, das keinen Schornstein benötigt. Einfach betrachtet, spart man Baukosten, langfristig verbaut man sich aber die Option eine gemütlichen Holznutzung, die selbst bei Stromausfall Wärme spenden kann.

Der Ofen als behaglich wärmender Mittelpunkt

Design und Funktion sind fast keine Grenzen gesetzt. Man kann mit einem Kamin das Wohnzimmer erwärmen, ihn an die Heizung anschließen, das gesamte Haus beheizen oder einfach nur die Flammen beobachten – ein Ofen als Lagerfeuer-Ersatz.

Jeder Ofen braucht einen „guten Zug“

Der Schornstein ist quasi der Motor der Feuerstätte. Unabhängig davon, ob ein Schornstein bereits vorhanden ist, nachträglich errichtet werden soll oder bei einem Hausneubau eingeplant wird. Er sorgt dafür, dass Verbrennungsgase sicher abgeführt werden und ein emissionsarmer Betrieb möglich wird. Dafür ist es notwendig, Schornstein und Feuerstätte aufeinander abzustimmen.

Zusammenspiel von Feuer und Luft

Damit ein Feuer ordentlich prasselt, benötigt es Sauerstoff, welcher über die Verbrennungsluft zugeführt wird. Diese wird in der Regel dem Aufstellraum entnommen. Über einen Regler wird die Luftmenge so eingestellt, dass das eingelegte Holz möglichst sauber und vollständig abbrennt. Hierbei spricht man von einem raumluftabhängigen System. Dieses System kann bei undichten Bestandsgebäuden in Einsatz kommen.

Wird ein Gebäude saniert oder es kann nicht ausreichend Frischluft durch Fugen, Ritzen und Undichtigkeiten in den Aufstellraum nachströmen, würde der Unterdruck des Schornsteins nicht ausreichen, um genügend Verbrennungsluft zu generieren.

Salopp gesagt: Ist das Haus zu dicht, zieht der Kamin zwar, aber es kann nicht genügend Verbrennungsluft nachströmen. Dem kann mit einem Außenluftanschluss, der entweder über ein einfaches Lüftungsrohr vom Freien die Luft ansaugt oder über einen speziellen Luft-Abgas-Schornstein (LAS-Schornstein) entgegengewirkt werden. Damit wird der benötigte Sauerstoff zur Verbrennung zum überwiegenden Teil direkt von außen zugeführt.

Da jedoch der Ofen selbst nicht hermetisch dicht ist, wird auch weiterhin ein Teil der Luft vom Aufstellungsraum entnommen und im Raum entstehender Unterdruck, z. B. beim Betrieb eines leistungsstarken Dunstabzuges, können zu Abgasaustritt führen.

Da auch bei Bestandsbauten davon ausgegangen werden muss, dass mittel- bis langfristig diese Gebäudehüllen thermisch saniert werden, sollte auch hier gleich auf raumluftunabhängige Geräte gesetzt werden. So können diese Geräte auch bei einer dichten Gebäudehülle optimal betrieben werden.

Raumluftunabhängige Öfen
mit Luft-/Abgasschornsteinen


Die dichte Bauweise moderner Wohngebäude bzw. sanierter Bestandsgebäude führt dazu, dass meist nicht genügend Raumluft für die Verbrennung zur Verfügung steht. Deshalb bieten viele Hersteller Modelle an, die weitestgehend unabhängig von der Luft und Druckverhältnissen im Raum sind.

Solche raumluftunabhängigen Öfen lassen sich in der Regel auch dann sicher betreiben, wenn das Gebäude über eine kontrollierte Be- und Entlüftung verfügt, da sie sich durch eine weitgehend dichte Konstruktion auszeichnen. In Deutschland müssen diese Öfen nach den strengen Kriterien des DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) geprüft und allgemein bauaufsichtlich zugelassen sein.

Bei Neubauten sollte man ein Zuluftsystem über den Schornstein, z. B. den Schiedel Absolut mit Thermo-Luftzug, von Anfang an mit einplanen.

Schornsteinsystem minimiert effektiv Kaltader

Im Zuge der Energieeinsparverordnung (EnEV) steigen die Anforderungen an den Hausbau sowie den industriellen und gewerblichen Bau. Regenerative Energieträger und dichte Gebäudehüllen prägen den Standard bei Energieeffizienz- und Passivhäusern, die Anforderungen an jedes einzelne Bauteil steigen. Um Sicherheit bei Planung, Einbau und Funktion zu gewährleisten, sind Industrie und Handwerk gefordert.

Hier bietet der Energiesparschornstein Absolut gleich doppelte Sicherheit. Zum einen ist er durch den universellen Einsatzbereich immer die richtige Wahl bei jeglicher Art von Biomasse-Brennstoffen, z. B. Pellets, Stückholz oder Hackschnitzel. Zum anderen sichern die einzigartige Compound-Bauart und die Komponenten des Schornsteinsystems die Einhaltung der aktuellen Energieeinsparverordnung.

Das W3G-geprüfte Schornsteinsystem Absolut ist bestens für den Einsatz mit dem Brennstoff Holz geeignet – aber auch für alle weiteren Brennstoffe und Feuerstätten mit raumluftabhängiger und raumluftunabhängiger Betriebsweise.

Schiedel gewährt eine 30-jährige Funktionsgarantie und der konstruktive Aufbau des Systems mit dem werkseitig gedämmten Compound-Mantelstein und dem Profilkeramik-Innenrohr gibt sowohl dem Planer als auch dem Bauausführenden Sicherheit beim Einsatz in modernen, energieeffizienten Gebäuden.

Das abgestimmte Zubehörprogramm, beispielsweise der Thermo-Trennstein für den Schornstein-Übergang in Kaltbereiche, der optionale Thermo-Luftzug zur sicheren Betriebsweise von Kamin- und Kachelofen oder die Blower-Door-dichte Putz- und Revisionstür sowie der ebenfalls Blower-Door-dichte Rauchrohranschluss, runden die hohe Effektivität und Effizienz des Schornsteinsystems ab.

Konstante Luftzufuhr über den ganzen
Abbrand - bereits in der Anheizphase


Der Absolut TL mit Thermo-Luftzug vermeidet bei Festbrennstoff-Feuerstätten diese Situation durch die von Anfang an gegebene, ausreichende und ungehinderte Verbrennungsluftversorgung mittels separatem Luftschacht dem Thermo-Luftzug. Thermische Differenzen zwischen Rohrsäule und Zuluft haben so keine negativen Auswirkungen auf die Betriebsweise des Kamin- oder Kachelofens.

Ofen und Schornstein als Einheit

Aus zwei mach eins: dieses Motto stand Pate bei der Entwicklung des Schiedel Kingfire. Schornstein und Kamineinsatz sind in einem Komplett-Bauteil vereint und technisch und optisch aufeinander abgestimmt.

Hausbesitzer haben die Wahl zwischen verschiedenen Varianten: dem sehr geradlinig gestalteten Modell Lineare SC Glas mit durchgehender Glasfront bzw. Lineare SC Stahl, der klassischen Stahlvariante, der leicht abgerundeten Variante Rondo SC, der Ausführung Clissico S und dem dreiseitigen Modell Grande SC.

Darüber hinaus sind die beiden Modelle Classico S und Rondo SC auch als Black Edition in einer trendigen, schwarzen Design-Lackierung verfügbar und unterstreichen damit den hohen Designanspruch.

Für die Modellreihen Lineare SC, Rondo SC und Grande SC ist auf Wunsch eine Abbrandsteuerung lieferbar.
Die bereits mehrfach von unterschiedlichsten Gremien prämierten Kingfire-Varianten beeindrucken durch ihre platzsparende und kostengünstige Bauweise sowie hohen Bedienkomfort und ausgezeichnete Abgaswerte.

Kompakt, mit einer Aufstellfläche von nur 55 x 60 cm, sind die Kaminofen-Einsätze und die Abgasanlage mit integrierter Verbrennungsluftzufuhr in einem Komplettbauteil vereint. Und dank direkt aufgesetztem Schornstein mit Thermo-Luftzug wird auch keine zusätzliche wertvolle Wohnfläche benötigt. Das Schornsteinsystem versorgt den raumluftunabhängig betriebenen Kaminofen über einen eigenen gedämmten Luftschacht mit der notwendigen Verbrennungsluft von draußen.

Optional mit elektronischer Abbrandsteuerung

Die SC Modelle der Kingfire-Reihe werden auf Wunsch auch mit einer elektronischen Abbrandsteuerung geliefert. Diese regelt anhand der Verbrennungstemperatur automatisch den Verbrennungsprozess. So wird die optimale Verbrennungsluftzufuhr in jeder Abbrandphase sichergestellt und ein spürbares Plus an Umweltschonung und Effizienz, bei optimaler Brennstoffausnutzung und maximalem Wirkungsgrad geboten.

Wohngesund

Hausbesitzer steigern mit dem Einbau des energieeffizienten Kaminofens Kingfire nicht nur Wohnkomfort und Behaglichkeit, sondern können auch sicher sein, ein in allen Komponenten emissionsarmes Produkt in ihren vier Wänden zu haben.

Mit dem Absolut wurde weltweit das erste Schornsteinsystem vom Sentinel Haus Institut auf Schadstoffe geprüft und als wohngesund empfohlen. Auch das Ofensystem Kingfire wurde dieser Prüfung durch das Institut unterzogen und ebenfalls als wohngesund empfohlen. So bietet Schiedel das erste komplett auf Schadstoffe geprüfte Ofen-/Abgassystem für wohngesundes Bauen.
   
  
 
 
 
 
 
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Der Absolut mit Thermo-Luftzug führt Rauchgase sicher ins Freie und versorgt zugleich die Feuerstätte mit ausreichend Verbrennungsluft.
 
 
 
 
 
 
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Die Kingfire Ofenfamilie bietet Mehrwert für das Zuhause: wohngesund bauen und wohlfühlen. Geprüft und bestätigt durch das Sentinel Haus Institut.
(Bilder: Schiedel)
   
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