Wir benutzen nur Cookies, die für die Funktionalität der Webseiten erforderlich sind. Weitere Informationen zu Cookies finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Fachwissen für den professionellen Leser Edition Professionell www.ed-pro.de
Startseite Übersicht Leserbereich Kontakt per E-Mail Datenschutz Impressum
 Einwegschutzanzüge für
viele Berufe und Anforderungen
    zurück blättern  
   
 Der Schutz des Menschen muss auch in Zeiten von Effizienzsteigerung und Kostensenkung immer Leitmotiv in Industrie, Handwerk und Dienstleistung bleiben. Aus diesem Grund setzen viele Betriebe Einwegschutzkleidung für ihre Mitarbeiter ein. Denn die kostengünstigen Einweg-Overalls sind immer griffbereit und stets hygienisch einwandfrei, da einzeln verpackt.

Die ZVG in Troisdorf hat sich auf die Herstellung von Einwegschutzkleidung für die verschiedensten Einsatzgebiete spezialisiert. So entfällt beim Verwender die aufwändige hygienische Reinigung von bereits benutzten Schutzanzügen sowie die Ersatzbeschaffung.

Ist Arbeitskleidung = Schutzkleidung?

Berufskleidung, die z. B. ein Gebäudereiniger während der Arbeit trägt, dient der einheitlichen Erkennbarkeit und Zuordnung zu einem bestimmten Unternehmen, ist im besten Falle bei der Arbeit hilfreich, da Schnitt und Staumöglichkeiten den Arbeitsbereich angepasst sind. Arbeitskleidung schützt allerdings bestenfalls die Privatwäsche vor Verschmutzung.

Arbeitnehmer, die in gesundheitsgefährdenden Bereichen tätig sind, sind so nicht geschützt. Wer z. B. starker Staubentwicklung oder gesundheitsschädlichen Stoffen ausgesetzt ist, muss geeignete Schutzkleidung tragen. Diese unterscheidet sich von der Arbeitskleidung im Wesentlichen dadurch, dass sie hinsichtlich unterschiedlicher Anforderungen von einem unabhängigen Institut geprüft und zertifiziert wurde.

Ein für den Arbeitnehmer nicht uninteressanter Unterschied: Die Kosten für geeignete Schutzkleidung muss vom Arbeitgeber getragen werden.

Eindeutige Kennzeichnung

Bei der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) sollte immer klar erkennbar sein, vor welchen Gefahren sie schützt. Daher gibt es mehrere Kennzeichnungen. Durch die Europäische Union wurde die Zuordnung in verschiedene Kategorien festgelegt, in welche die Anzüge eingeteilt sind.

Kategorie I:
Hierzu zählen alle einfachen PSA-Modelle zum Schutz gegen oberflächliche mechanische Verletzungen, nur schwach aggressive Reinigungsmittel, Risiken bei der Handhabung heißer Teile (unter 50°C), nicht außergewöhnliche Witterungsbedingungen, schwache Stöße und Schwingungen, Sonneneinstrahlung.

Kategorie II:
Unter die Kategorie II fallen alle PSA, die nicht unter die Kategorie I oder III fallen.

Kategorie III:
Hierzu zählen komplexe PSA, die gegen tödliche Gefahren oder ernste und irreversible Gesundheitsschäden schützen sollen, bei denen der Konstrukteur davon ausgeht, dass der Benutzer die unmittelbare Wirkung nicht rechtzeitig erkennen kann.

Ein guter Schutzanzug trägt ein Etikett, auf dem diese Informationen eindeutig erkennbar sind, damit es auf keinen Fall zu Verwechslungen kommen kann.

Viele detaillierte Auskünfte zum Gebrauch der richtigen PSA stellt die Berufsgenossenschaftliche Zentrale für Sicherheit und Gesundheit, Haan, als Broschüren und im Internet zur Verfügung.

Wer braucht welche Schutzkleidung?

Bei Inspektions-, Wartungs- und Sanierungsarbeiten ist es zumeist erforderlich, geeignete Schutzkleidung zu tragen. Hier empfehlen die Sicherheitsexperten der ZVG den tritex pro. Mit dieser staub- und begrenzt sprühdichten Chemikalienschutzkleidung ist man gegen viele Eventualitäten bestens gewappnet.

Der tritex pro kommt häufig in der Lebensmittel-, Pharma- und Kosmetikindustrie zum Einsatz. Auch als Veterinärschutzkleidung hat er sich vielfach bewährt. Dieser Schutzanzug der Kategorie III /Typ 5+6 ist in Blau und Weiß erhältlich.

Obwohl der Overall außerordentlich robust ist, entsteht auch nach längerem Tragen weder Hitze- noch Feuchtigkeitsstau. Dank der Gummizüge an Taille und Beinen verrutscht der Schutzanzug nicht. Eine Kapuze mit elastischem Bund und die Reißverschlussabdeckleiste sorgen zudem für mehr Sicherheit. Denn zu gut kann man sich gar nicht schützen.

High-Tech-Materialien

Moderne Schutzanzüge werden in aufwändigen Herstellungsverfahren produziert. Der  tritex pro wie auch der paint-tex plus bestehen aus mehrschichtigem SMS-Material (spunbond-meltblown-spunbond). Das bedeutet, das zwischen zwei strapazierfähigen Außenschichten aus Spinnvlies eine aus Mikrofaser-Vlies gefertigte Filtermembran eingearbeitet wurde. So ist das Material besonders widerstandsfähig und schadstoffresistent, bleibt aber zugleich atmungsaktiv.

Wer bei der Arbeit mit gesundheitsgefährdenden Feinstäuben Umgang hat, ist mit dem paint-tex plus gut ausgerüstet. Dieser Einweg-Schutzanzug erfüllt ebenfalls die Kategorie III-Richtlinien (Europäische Richtlinien für Personenschutzausrüstung). Der hellgraue Overall ist besonders strapazierfähig, atmungsaktiv, antistatisch und abriebfest. Er ist die richtige Wahl in Industrie- und Autolackierereien, bei Renovierungsarbeiten, Altlasten- und Asbestsanierungen.

Der secutex SL Einwegschutzanzug ist sprüh- und staubdicht gem. CE 0624 Kategorie III/Typ 4B/5B/6B und somit für den sachgemäßen Umgang mit flüssigen und festen gesundheitsgefährdenden und aggressiven Chemikalien geeignet. Der extrem strapazierfähige Spezialschutzanzug besteht aus 100 % Polyäthylen, seine Nähte sind Ultraschall geschweißt und mit orangefarbenen PE-Streifen abgeklebt, der Reißverschluss ist mit doppelseitigem Klebeband verschließbar. Die Kapuze hat einen elastischen Bund; die Kinnabdeckblende sorgt für einen guten Maskenabschluss. Der secutex SL kommt bei Labor- und Dekontaminierungsarbeiten zum Einsatz (Virenschutzprüfung nach EU-Norm 14126:2003 bestanden).

Neu im zetDress Programm ist der secutex plus 5/6. Dieser Overall der Kategorie III ist mit allen Vorteilen ausgestattet, die auch den secutex SL auszeichnen. Durch die Verbindung aus mikroporösem Polypropylen in Kombination mit einem Polyethylen-Film ist secutex plus 5/6 geeignet zum Schutz vor radioaktiver Kontamination und biologischen Arbeitsstoffen.

Komplettschutz

Neben dem Schutzanzug gehören zur Persönlichen Schutzausrüstung je nach Gefahrenrisiko auch eine geeignete Schutzmaske sowie passendes Schuhwerk. Die zetMask Einweg-Atemschutzmasken der Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3 sowie eine große Zubehörauswahl vom Kittel bis zum Überziehschuh runden das Schutzkleidungsprogramm der ZVG ab.
   
   
 
 
 
 
 
vergrößern
secutex pro.
 
 
 
 
 
vergrößern
tritex pro. (Bilder: ZVG)
  Leserkontakt
  zurück blätternSeitenanfang