Wir benutzen nur Cookies, die für die Funktionalität der Webseiten erforderlich sind. Weitere Informationen zu Cookies finden Sie in der Datenschutzerklärung.
Fachwissen für den professionellen Leser Edition Professionell www.ed-pro.de
Startseite Übersicht Leserbereich Kontakt per E-Mail Datenschutz Impressum
 Hohe Öl- und Gaspreise:
Mit Heizungstausch wollen
80 % unabhängig machen
    zurück blättern  
   
 Die aktuellen Energie-Preisentwicklungen verdeutlichen vielen Deutschen die Risiken fossiler Abhängigkeit für die eigene Haushaltskasse. Die größten Kostensprünge sehen die Menschen derzeit an der Tankstelle, ungleich größer ist die Gefahr aber im eigenen Heizungskeller: Rund zwei Drittel des Endenergieverbrauchs verwenden private Haushalte laut Umweltbundesamt, um Räume zu heizen. Das Problem geopolitischer Abhängigkeit ist erkannt:

82 % der Verbraucherinnen und Verbraucher ist wichtig bis sehr wichtig, dass Deutschland von Erdgasimporten unabhängig wird.


Das hat die Umfrage „Energie-Trendmonitor 2026“ ergeben. Dafür wurden bevölkerungsrepräsentativ 1.000 Bürgerinnen und Bürger von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron befragt.

„Die Unabhängigkeit von fossilen Importen steht bei den Zielen der Energiewende für die Deutschen ganz oben auf der Agenda“, sagt Diplom-Ingenieur Henning Schulz von Stiebel Eltron. „70 % ist wichtig bis sehr wichtig, auf Strom als zentrale Energie umzusteigen. Damit ist in Sachen Heizung die Wärmepumpe das Mittel der Wahl. Sie gewinnt Wärme aus der Umwelt und ´pumpt´ sie auf ein höheres Temperaturniveau, so dass damit das Gebäude beheizt werden kann. Für den Prozess benötigt sie ausschließlich Strom. Wir verfügen also längst über eine ausgereifte Technologie, um uns von Preisschocks bei Öl und Gas zu entkoppeln. Das gilt für den Altbau ebenso wie für den Neubau.“

Kosten sparen trotz Preissteigerungen

Ein wichtiger Punkt mit Blick auf die Kosten: „Steigen Öl, Gas und Strom um beispielsweise 10 Cent je KWh, zahlen Öl- und Gaskesselnutzer auch ziemlich genau diese 10 Cent mehr pro Kilowattstunde Wärme. Für Wärmepumpennutzer schlägt diese Preissteigerung dagegen nur mit etwa 3 Cent mehr für die Kilowattstunde Wärme durch - denn die Umweltenergie, die die Wärmepumpe einkoppelt, ist und bleibt kostenlos“, so Henning Schulz.

Fördergelder helfen beim Heizungstausch

Den Heizungswechsel unterstützt die Bundesregierung aktuell mit einer Förderung, die auch vor dem Hintergrund des jüngst angekündigten Gebäudemodernisierungsgesetzes (GMG) bis 2029 unverändert bleiben soll. Das versicherte CDU-Fraktionschef Jens Spahn in einem Interview. Bis zu 70 % der förderfähigen Kosten werden durch die KfW (Kreditanstalt Wiederaufbau) übernommen. Die staatliche Förderung beim Heizungstauch befürworten laut Energie-Trendmonitor rund 80 % der Menschen. Gleichzeitig sollte der Strompreis von Steuern und Abgaben entlastet werden: 87 % plädieren für günstigere Strompreise für alle Haushalte, auch wenn der Staat dadurch weniger Einnahmen hat. Derzeit liegt der Anteil staatlicher Einnahmen am Strompreis bei rund 60 %.

Wie sich die Energiewende rechnet

Wie der Heizungstausch sich im Einzelfall am besten durchführen lässt und wie sich die private Energiewende dabei rechnet, lässt sich über den Angebotsservice unter www.stiebel-eltron.de/heizungstausch ermitteln. Hausbesitzer bekommen hier sofort einen ersten unverbindlichen Überblick zu den anfallenden Kosten sowie auf Wunsch ein unverbindliches Komplettangebot eines qualifizierten Fachhandwerkers aus der Region für die Installation einer Wärmepumpe.
   
   
 
 
 
 
 
vergrößern
Rund 80 % wollen Deutschland von Öl- und Gasimporten unabhängig machen. (Bild: Stiebel Eltron)
  Leserserkontakt
  zurück blätternSeitenanfang