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Kaum hatte der meteorologische Sommer begonnen, rollte von Frankreich her eine mehrtägige Rekord-Hitzewelle über Mitteleuropa. Drei Tage hintereinander fielen Allzeit-Rekordtemperaturen an regional sehr abweichenden Orten - mehrfach jenseits der 40°C. Örtlich am frühen morgen kaum unter 30°C heiße sogenannte Tropennächte - und Flüsse mit kuschelig warmen Badewasser - und drohendem Fischsterben.
Nicht nur Flora und Fauna sind dem nicht gewachsen, auch unsere Gesundheit ist bei Arbeit, Freizeit und zu hohen Schlaftemperaturen gefährdet. Obendrein bringt die Hitze im regionalem Wechsel Dürren mit Missernten und Waldbränden und/oder vernichtenden Starkregen mit unkalkulierbaren Überschwemmungen.
Technisch machen wir bei regenerativen Energien, Energiespeicherung und dem Ersetzen kritischer Rohstoffe enorme Fortschritte, können das national und international schaffen, den Klimawandel begrenzen.
Aber wichtige Länder werden von Klimaleugnern oder -ignoranten regiert und die Welt ist voll von fossilen Profiteuren, Lobbyisten und naiven Konsumenten, die kurzfristig jeden $/€ sparen wollen - und die schon bald vielfach draufzahlen werden.
Das ist insgesamt auch eine große Bau-Aufgabe: Wir brauchen hitzeresistente Wohngebäude und Arbeitsstätten, müssen massiv versiegelte Flächen reduzieren und begrünen, am besten bewalden. Regenwasser müssen wir nahezu überall systematisch sammeln und nutzen, um damit gleichzeitig Hochwasserspitzen abzufangen und Reserven für Trockenphasen zu haben, privat, gewerblich und für die Landwirtschaft.